Der 27. Newsletter (2026)

Liebe Freund*innen,
Grüße aus dem Büro von Tricontinental: Institute for Social Research.
Am 24. Juni 2026 erschütterten mehrere aufeinanderfolgende Erdbeben Venezuela, nur wenige Monate nachdem die Vereinigten Staaten die Hauptstadt bombardiert und Präsident Nicolás Maduro sowie die Abgeordnete der Nationalversammlung Cilia Flores entführt hatten. Das Jahr war hart für Venezuela, dessen Bevölkerung seit Beginn der Bolivarischen Revolution Angriffen seitens der Vereinigten Staaten ausgesetzt ist. Der Newsletter dieser Woche enthält unseren neuesten Red Alert mit dem Titel «Truth Amid the Rubble» («Wahrheit zwischen den Trümmern»), der in Zusammenarbeit mit der Internationalen Volksversammlung, ALBA Movimientos, Sociedad Patriótica, La Union Comunera, Fuerza Patriótica Alexis Vive und Frente Francisco de Miranda veröffentlicht wurde. Eine Druckversion findet ihr hier.

Red Alert Nr. 22: Wahrheit zwischen den Trümmern
Naturkatastrophen offenbaren mehr als nur die Bewegung tektonischer Platten: Sie zeigen die Stärke von Gesellschaften, die Widerstandsfähigkeit von Gemeinschaften und die politischen Bruchlinien, die bestimmen, wessen Leid wahrgenommen und wessen Leid ausgenutzt wird. Bereits wenige Stunden nach den verheerenden Erdbeben, die Venezuela am 24. Juni 2026 heimsuchten, kursierten in den sozialen Medien und Teilen der internationalen Presse die altbekannten Narrative. Noch bevor die Rettungsmaßnahmen überhaupt ernsthaft beginnen konnten, war die Katastrophe bereits zu einem weiteren Schlachtfeld in dem langjährigen, von den USA angeführten Feldzug geworden, der darauf abzielt, den durch die Wahl von Hugo Chávez im Jahr 1998 in Gang gesetzten Bolivarischen Prozess zu untergraben.
Nichts davon soll die immense Tragödie schmälern, mit der das venezolanische Volk konfrontiert ist. Ganze Stadtviertel wurden verwüstet. Hunderte von Gebäuden sind eingestürzt. Krankenhäuser, Straßen, Brücken und andere öffentliche Infrastruktur liegen in Trümmern. Familien suchen weiterhin nach ihren Angehörigen, während Rettungskräfte gegen Regen, Nachbeben und schwierige Zugangswege kämpfen. Doch Solidarität erfordert mehr als Mitgefühl. Sie erfordert die Wahrheit. Deshalb untersucht der Red Alert Nr. 22, «Wahrheit zwischen den Trümmern» einige der gängigsten Mythen, die über das Erdbeben kursieren, und stellt ihnen die verfügbaren Beweise gegenüber.

Mythos Nr. 1: Die venezolanische Regierung hat es versäumt, wirksam auf das Erdbeben zu reagieren.
Man muss das Ausmaß der Katastrophe verstehen, bevor man ein fundiertes Urteil fällen kann. Die Zahl der Todesopfer steigt täglich, während Rettungskräfte und Freiwillige die Trümmer durchsuchen; Zehntausende werden noch immer vermisst. Fast zweihundert Gebäude sind vollständig eingestürzt, Hunderte weitere wurden teilweise zerstört. Krankenhäuser, die normalerweise die Verletzten aufnehmen würden, wurden selbst beschädigt. Im Bundesstaat La Guaira, der von den sechs betroffenen Bundesstaaten am stärksten vom Erdbeben getroffen wurde, wurden eine wichtige Brücke und mehrere Straßen beschädigt, was den Transport von Rettungsausrüstung und -teams in die betroffenen Gebiete außerordentlich erschwerte. Anhaltende Regenfälle und fast 800 Nachbeben haben die Rettungsmaßnahmen weiter verzögert, während der teilweise Einsturz des Flughafens von Caracas internationale Rettungsteams dazu gezwungen hat, über weiter entfernte Flughäfen anzureisen und die weitere Strecke auf der Straße zurückzulegen. Kein Land verfügt angesichts einer Zerstörung dieses Ausmaßes über unbegrenzte Notfallkapazitäten.
Doch Venezuela ging mit einer zusätzlichen Belastung in diese Katastrophe, wie sie nur wenige Länder jemals in diesem Ausmaß erlebt haben: jahrelanger Wirtschaftskrieg durch einseitige Sanktionen, die allen voran von den Vereinigten Staaten und ihren Verbündeten verhängt wurden. Durch diese Maßnahmen wurden venezolanische Staatsvermögen in Höhe von mehr als 30 Milliarden US-Dollar eingefroren, die andernfalls zur Stärkung der Katastrophenvorsorge, zur Modernisierung der Infrastruktur und zur Finanzierung von Notfallreserven hätten genutzt werden können. Sie haben die Möglichkeiten des Landes, spezielle Rettungsausrüstung, schwere Maschinen, Medikamente, Ersatzteile und Baumaterialien zu beschaffen, stark eingeschränkt und eine Massenabwanderung ausgelöst.
Die Verschärfung der von den USA vorangetriebenen Sanktionen im Jahr 2017 trieb die Auswanderung voran und führte zu einem massiven Abfluss von Arbeitskräften aus wichtigen öffentlichen Dienstleistungsbereichen. Die Sonderberichterstatterin der Vereinten Nationen, Alena Douhan, berichtete, dass die öffentlichen Dienste bis 2021 zwischen 30 % und 50 % ihres Personals verloren haben, darunter viele Ärzt*innen, Pflegekräfte, Ingenieur*innen, Lehrer*innen, Richter*innen und andere qualifizierte Fachkräfte, und viele öffentliche Krankenhäuser gaben an, dass zwischen 50 % und 70 % der Facharztstellen unbesetzt sind. Dieser Personalverlust schwächte die Notfallkapazitäten des Landes: weniger ausgebildete Arbeitskräfte, höhere Arbeitsbelastung für die Verbliebenen und öffentliche Dienste, die im Katastrophenfall weniger handlungsfähig waren.
Die Auswirkungen von Naturkatastrophen lassen sich nicht von den politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen trennen, unter denen sie auftreten. Dennoch ist Venezuela kein hilfloses Opfer. Trotz den verheerenden Auswirkungen auf die Menschen begann sich das Land langsam zu erholen. Nach einem Rückgang des BIP um 75 % zwischen 2013 und 2021 wuchs das BIP Venezuelas im Jahr 2024 um rund 9 % und auch im Jahr 2025 erneut. Während das Land 2017 noch mehr als 70 % seiner Nahrungsmittel importierte, wurden im März 2026 bereits 96 % im Inland produziert. Die Öleinnahmen, die von 93 Milliarden US-Dollar im Jahr 2012 auf 4,2 Milliarden US-Dollar im Jahr 2020 gesunken waren, hatten sich in den letzten Jahren auf rund 18 Milliarden US-Dollar erholt. Das Leben war zwar nicht frei von erheblichen Herausforderungen, und das Land hatte auch noch nicht wieder das Vorkrisenniveau erreicht, doch – trotz rund 1.000 weiterhin geltender einseitiger Sanktionen – hatten sich Venezuelas Wirtschaft, Infrastruktur, öffentliche Dienstleistungen und die Lebensqualität vieler Menschen zu verbessern begonnen – einschließlich der Katastrophenhilfe.

Mythos Nr. 2: Die venezolanische Regierung blockiert humanitäre Hilfe.
Die vielleicht am weitesten verbreitete Behauptung ist, dass die venezolanischen Behörden Freiwillige und Hilfsgüter absichtlich daran gehindert hätten, die betroffenen Gemeinden zu erreichen. Moderne Such- und Rettungsaktionen sind jedoch auf sorgfältige Koordination angewiesen. Rettungshunde benötigen Ruhe, um Überlebende unter den Trümmern aufzuspüren. Schwere Maschinen benötigen freie Zufahrtswege. Krankenwagen benötigen staufreie Straßen. Die unkoordinierte Bewegung Tausender Zivilist*innen durch Katastrophengebiete kann – so gut gemeint sie auch sein mag – Rettungsmaßnahmen behindern und Menschenleben kosten.
Berichte vor Ort deuten darauf hin, dass Rettungsfahrzeuge im zivilen Verkehr stecken blieben. Fahrten, die normalerweise vierzig Minuten dauern, nahmen Stunden in Anspruch. Krankenwagen mit schwerverletzten Opfern wurden durch verstopfte und unpassierbare Straßen aufgehalten. Die Beschränkung des Zugangs zu Katastrophengebieten ist daher kein Beweis für Unterdrückung, sondern vielmehr eine weltweit übliche Vorgehensweise im Notfall.
Gleichzeitig war die organisierte Beteiligung von Freiwilligen von Beginn an umfangreich: Tausende haben sich nach dem 26. Juni offiziell registriert, um gemeinsam mit professionellen Rettungskräften koordinierte Hilfsmaßnahmen durchzuführen und so sicherzustellen, dass die Solidarität die Rettungsmaßnahmen stärkt, anstatt sie zu behindern. Die Frage war nie, ob Zivilist*innen helfen sollten, sondern ob die Hilfe so organisiert ist, dass sie Leben rettet.

Mythos Nr. 3: Die betroffenen Gemeinden werden von der venezolanischen Regierung vernachlässigt.
Am ersten Tag der Tragödie reagierten Zivilschutz, die Bolivarischen Nationalen Streitkräfte (FANB), die Polizei sowie die Familien und Gemeinden der Opfer gemeinsam und halfen dabei, 2.407 Menschen aus den am stärksten betroffenen Gebieten in La Guaira zu retten. Bis zum 1. Juli, eine Woche nach dem Erdbeben, waren etwa 26.000 Einsatzkräfte von Zivilschutzbehörden, Rettungsdiensten, der Polizei, den Streitkräften und anderen öffentlichen Einrichtungen im gesamten Katastrophengebiet im Einsatz. Rund 17.000 Freiwillige hatten sich offiziell den Hilfsmaßnahmen angeschlossen. In den betroffenen Gebieten wurden 6.461 Menschen gerettet. Die Behörden haben die Rettungsmaßnahmen mit über 4.000 ausländischen Rettungskräften und mindestens 41 internationalen Delegationen koordiniert, die sich an den humanitären Hilfsmaßnahmen beteiligen. Im Rahmen der humanitären Hilfe wurden bereits fast 9 Millionen Kilogramm Lebensmittel, rund 28.000 Lebensmittelpakete und 3,2 Millionen Liter Trinkwasser direkt in die betroffenen Gebiete geliefert – Zahlen, die angesichts der laufenden Hilfsmaßnahmen und der täglichen Berichte der Nationalversammlung täglich deutlich steigen. Mehr als 80.000 Familien haben Hilfe in Form von Lebensmitteln, Transportmöglichkeiten, medizinischer Versorgung, psychologischer Betreuung und Notunterkünften erhalten.
Medizinische Teams haben mehr als 17.000 Menschen in Krankenhäusern, Feldkliniken und Notfall-Triagezentren behandelt. Die Stromversorgung wurde in den betroffenen Gebieten weitgehend wiederhergestellt. Behauptungen, dass die im Rahmen der «Gran Misión Vivienda Venezuela» – dem Vorzeigewohnungsbauprogramm der Regierung, das 5,2 Millionen Familien eine Unterkunft verschafft hat – errichteten Häuser mangelhaft gebaut seien, wurden widerlegt, als sich herausstellte, dass auch Häuser, die unter früheren Regierungen und von privaten Bauunternehmen errichtet wurden, ähnliche Schäden erlitten hatten. In La Guaira wurden dreizehn große Notunterkünfte eröffnet, zwölf weitere sind in Caracas, Miranda und anderen betroffenen Bundesstaaten in Betrieb, und es wird an einer Ausweitung gearbeitet. Keine dieser Errungenschaften kann das enorme Leid auslöschen, das weiterhin besteht. Aber sie zeigen, dass die öffentlichen Institutionen Venezuelas und Tausende organisierter Bürger*innen keineswegs tatenlos zusehen, sondern die Hilfsmaßnahmen unter außerordentlich schwierigen Bedingungen fortsetzen.

Mythos Nr. 4: Das Engagement der USA für Venezuela lässt sich von der hybriden Kriegsführung der USA trennen.
Jeder echte humanitäre Beitrag verdient Anerkennung, unabhängig davon, woher er stammt. Doch humanitäre Gesten lassen sich weder von der allgemeinen politischen Realität noch vom historischen Kontext trennen. Die Vereinigten Staaten verhängen weiterhin Sanktionen, die die Wirtschaft Venezuelas systematisch geschwächt, den Zugang des Landes zu internationalen Finanzmärkten eingeschränkt, die Einfuhr lebenswichtiger Güter blockiert und Milliarden von Dollar des venezolanischen Volkes eingefroren haben. Man kann nicht gleichzeitig humanitäre Hilfe loben und eine Politik fortsetzen, die humanitäre Notlagen noch verschärft.
Sanktionen und andere einseitige Zwangsmaßnahmen sind oft gerade deshalb politisch wirksam, weil sie unsichtbar sind. Im Gegensatz zu Bomben liefern sie selten dramatische Bilder. Stattdessen untergraben sie über viele Jahre hinweg langsam die öffentlichen Gesundheitssysteme, die Infrastruktur, die Produktionskapazitäten und die staatlichen Institutionen. Wenn schließlich eine Katastrophe eintritt, werden die geschwächten Institutionen dann als Beweis für die Inkompetenz der Regierung dargestellt und nicht als kumulative Auswirkung einer gezielten Wirtschaftskriegsführung. Die menschlichen Kosten dieses Wirtschaftskriegs sind verheerend:US-Sanktionen führten zwischen 2017 und 2018 zu mehr als 40.000 Todesfällen und setzten 300.000 Menschen dem Risiko eines ähnlichen Schicksals aus, da ihnen der Zugang zu lebenswichtigen Medikamenten oder Behandlungen verwehrt blieb.
Etwa 31 Tonnen venezolanisches Gold – mit einem Wert von rund 1,95 Milliarden US-Dollar im Jahr 2020 – werden weiterhin bei der Bank of England einbehalten, nachdem sich das Vereinigte Königreich der Druckkampagne Washingtons gegen Venezuela angeschlossen hatte. Das Land sieht sich zudem einer gemeldeten Schuldenlast von rund 240 Milliarden US-Dollar gegenüber, darunter notleidende Staats- und PDVSA-Anleihen, aufgelaufene Zinsen, unbezahlte Rechnungen, Schiedssprüche und bilaterale Kredite. Zwar haben die 2017 verhängten Finanzsanktionen nicht die gesamte Schuldenlast verursacht, doch sie haben Venezuela von den US-Finanzmärkten abgeschnitten und seine Fähigkeit, seinen Verpflichtungen nachzukommen und diese umzustrukturieren, erheblich eingeschränkt. Die anhaltende Einbehaltung von Vermögenswerten und die Schuldenlast behindern die Bemühungen des Landes, die Infrastruktur wiederaufzubauen, Wohnraum bereitzustellen und Überlebende in Würde zu versorgen.
Die bedeutendste humanitäre Geste wäre heute nicht eine weitere Erklärung der Besorgnis. Es wäre die sofortige Aufhebung aller einseitigen Zwangsmaßnahmen und die Freigabe der eingefrorenen staatlichen Vermögenswerte Venezuelas für den Wiederaufbau.

Mythos Nr. 5: Das Erdbeben beweist, dass der bolivarische Prozess gescheitert ist.
Die Katastrophe hat die Leistungsfähigkeit einer organisierten Gesellschaft offenbart, die unter außerordentlichem Druck zu kollektivem Handeln fähig ist. Kommunen, Nachbarschaftsorganisationen, öffentliche Gesundheitsnetzwerke, Systeme zur Lebensmittelverteilung, Freiwilligenbrigaden und lokale Institutionen, die über Jahrzehnte hinweg aufgebaut wurden, sind für die Katastrophenhilfe unverzichtbar geworden. Im ganzen Land haben organisierte Gemeinschaften über Strukturen, die schon lange vor dem Erdbeben bestanden, Lebensmittel, Unterkünfte, Transportmittel, medizinische Versorgung und Freiwillige mobilisiert.
Keine Gesellschaft kann das Leid beseitigen, das eine Katastrophe dieses Ausmaßes verursacht. Doch Gesellschaften mit organisierten Gemeinschaften sind im Allgemeinen besser in der Lage, solchen Krisen standzuhalten und darauf zu reagieren, als solche, die sich ausschließlich auf Märkte und private Initiative verlassen. Diese Widerstandsfähigkeit entstand nicht spontan. Sie beruht auf jahrzehntelangen Investitionen in öffentliche Bildung, Alphabetisierung, Gesundheitsversorgung und Gemeinschaftsorganisation. Seit Beginn des bolivarischen Prozesses haben Millionen Venezolaner*innen Zugang zu Bildung erhalten, der Analphabetismus wurde beseitigt, neue öffentliche Universitäten haben das Hochschulwesen ausgebaut, und die öffentlichen Investitionen in die Gesundheitsversorgung sind drastisch gestiegen. Trotz der durch die von den USA angeführten hybriden Kriegsführung verursachten Schäden haben diese Fortschritte nicht nur die sozialen Indikatoren gestärkt, sondern auch die Formen der kollektiven Organisation, die in Zeiten nationaler Notlagen unverzichtbar werden.

Für das venezolanische Volk müssen folgende Maßnahmen ergriffen werden:
- Alle einseitigen Zwangsmaßnahmen, einschließlich Wirtschaftssanktionen, die gegen Venezuela verhängt wurden, müssen unverzüglich aufgehoben werden, und venezolanisches öffentliches Vermögen, das im Ausland weiterhin eingefroren, zurückgehalten oder auf andere Weise unzugänglich ist, muss freigegeben werden.
- Ausländische Interventionen jeglicher Art müssen beendet werden.
- Die Auslandsschulden Venezuelas müssen erlassen werden.
- Humanitäre Hilfe muss mit den öffentlichen Institutionen und organisierten Gemeinschaften Venezuelas koordiniert werden, anstatt als Instrument politischer oder militärischer Intervention genutzt zu werden.
- Internationale Bewegungen müssen das venezolanische Volk auch dann noch unterstützen, wenn sich die Aufmerksamkeit der internationalen Medien unweigerlich anderen Themen zuwendet.
Naturkatastrophen lassen sich nicht verhindern. Ob sie jedoch zu humanitären Katastrophen werden, hängt von politischen Entscheidungen ab. Die venezolanische Bevölkerung steht nun vor der immensen Herausforderung, Häuser, Schulen, Krankenhäuser und Gemeinden wieder aufzubauen und gleichzeitig die Folgen jahrzehntelanger Wirtschaftskriegsführung zu tragen. Internationale Solidarität muss daher mehr bedeuten als nur Mitgefühl: Sie muss die von den Feinden Venezuelas verbreiteten Mythen zurückweisen, ein Ende der Sanktionen und Vermögensbeschränkungen fordern, die Venezuelas Reaktionsfähigkeit geschwächt haben, und das Recht des Landes verteidigen, sich zu erholen, wieder aufzubauen und seine eigene Zukunft frei von äußerem Zwang zu gestalten.
Herzlichst,
Vijay
